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Wandern in den Bergen

Straße der Arbeit - Die bergische Natur- und Museumsroute

Wandern wo andere Arbeiten. Die Bergische Natur- und Museumsroute oder die Straße der Arbeit

Wandern in den Bergen
Wandern ist eine wunderschöne Freizeitbeschäftigung im Ruhrgebiet. Besonders, wer es geografisch und Höhenmetertechnisch etwas abwechslungsreicher haben möchte, wird sich im Bergischen Land und auf seinen wunderbaren Wanderouten wohlfühlen. Hier ist es vor allem die 'Bergische Natur- und Museumsroute', die einem erfahrenen und begeisterten Ruhrpott-Wanderer ins Auge fällt ...

Wanderweg in Industriekultur

Im Alltagsjargon ist die Wanderoute auch als 'Straße der Arbeit' bekannt. Über 280 km wird man hier entlang der Wupper aus dem gleichnamigen Tal geführt und über den Oberbergischen Kreis bis nach Siegen geführt. Einmalige Landschaften und Eindrücke, die einem Wanderer lange im Herzen bleiben werden.

Die Route

Die Route ist sehr gut ausgezeichnet und die Wege sind schnell, einfach und gezielt zu finden. Einfach dem Zeichen des 'halbierten Wagenrades' folgen und schon wird man entlang industrieller Produktionsstätten und -Kultur aus dem Bergischen nach Siegen geführt. Wir spürt man Vergangenheit. Hier erlebt man Geschichte. Entlang an alten Furten und Hohlwegen. Vorbei an alten Hämmern. Über Bleichwiesen bis hin zu alten Bergwerken mit Fördertürmen, die sogar besichtigt und bestiegen werden können ... mit einer ganz vielversprechenden Aussicht.

Die Route ist lang und bedarf mehrerer Etappen. Wer sie zu Fuß und an einem Stück bestreiten mag, kann sich bei der entsprechenden Tourismusgesellschaft über Arrangements entlang der Strecke informieren. Ein neuer Trend, der sich auszeichnet ist das Schlafen bei Privatfamilien, die ihre Unterkunft für Wanderer zur Verfügung stellen. Streckenabschnitte und Tageswanderungen entlang der Straße der Arbeit sind aber auch jeder Zeit möglich und eine durchaus willkommene Abwechslung.

Fazit

Wer in die Natur hinaus möchte und etwas über seine Region erfahren möchte, der wird seine wahre Freude beim Erkunden der Straße der Arbeit haben. Hier bieten sich regionaltypische Landschaftsausblicke und jede Menge Industriekultur. Das Essen entlang der Route ist übrigens auch nicht zu verachten. Hier kann sich gleich durch mehrere regional spezifische Köstlichkeiten speisen, während man über asphaltierte Straßen, Schotterwege und Waldpfade gen Ziel wandert.

Immer mehr Stau in Deutschland

Straßennetz in Deutschland

Wie gut ist das Straßennetz in Deutschland?

Deutschland verfügt über ein überörtliches Straßennetz, das eine Gesamtlänge von mehr als 231.000 km hat. Hierin enthalten ist die Länge aller Bundesstraßen, Bundesautobahnen, Kreisstraßen, sowie Landesstraßen. In dieser Aufstellung sind die Gemeindestraßen ausgenommen, diese haben eine Länge von mehr als 413.000 km. Doch wie gut ist das Straßennetz in Deutschland tatsächlich?
Strassennetz in Deutschland
Um eine verbindliche Aussage darüber treffen zu können, sind zunächst Einzelfälle zu prüfen. Aus den Ergebnissen dieser Einzelfälle kann dann eine Aussage auf einen bestimmten Streckenabschnitt, sowie aus den erhobenen Resultaten aller Streckenabschnitte zusammen eine entsprechende Aussage über das gesamte deutsche Straßennetz hergeleitet werden.

Das klingt zunächst ganz schön kompliziert. Renomierte Wissenschaftler haben jedoch bereits entsprechende Statistiken zum Straßennetz in Deutschland erhoben. Die wichtigsten Daten und Fakten sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Statistiken zu deutschen Straßen

Deutschland liegt in der weltweiten Rangliste der größten Straßennetze auf Platz 12 (mit rund 650.000 km). Damit liegt die Bundesrepublik weit hinter Staaten wie Indien, China, den USA oder Brasilien. Eine Gesamtstraßenlänge von 4,1 Millionen Kilometern wurde in China erfasst. China belegt damit in der Rangliste Platz 3.

Das Autobahnnetz Deutschlands umfasste im Jahr 2016 12.993 Kilometer. Den größten Anteil am Autobahnnetz haben neben Bayern auch Niedersachsen, sowie Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2015 hat der Bund in den Straßenverkehr über 5,3 Milliarden Euro investiert. Bis zum Jahre 2020 sollen die Investitionen noch gesteigert werden auf 7 Milliarden Euro.

Immer mehr Staus auf deutschen Straßen?

Immer mehr Stau in Deutschland
Im Intervall der Jahre 2002 bis 2016 stieg auf deutschen Straßen die Anzahl der Staumeldungen stetig an. Im Jahr 2002 wurden 101.000 Staumeldungen registriert, während es 2016 bereits über 694.000 waren. Im Jahr 2016 war der Autobahnabschnitt mit den größten Staus auf der A3 zwischen Köln und Oberhausen. Hier wurden pro Autobahnkilometer 445 Kilometer Stau gemessen.

Deutschland besitzt das dichteste Straßennetz Europas

Mit über 620.000 Kilometern Länge besitzt die Bundesrepublik Deutschlands Europas dichtestes Straßennetz. Diese Strecke würde fast 16 mal den Äquator umrunden können. Täglich legen neben einer Vielzahl von Pkw auch Motorräder, Lastwagen und Busse gemeinsam über drei Milliarden Kilometer auf den Straßen Deutschlands zurück. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) gibt an, das Straßennetz umfasse derweil 41.000 Kilometer Bundesstraßen, sowie 13.000 Kilometer Autobahn. Hinzu kommen Landesstraßen mit einer Gesamtlänge von 87.000 Kilometern, 91.000 Kilometer Kreisstraßen, sowie Gemeindestraßen von 395.000 Kilometern Länge.

In den 50er, sowie 1960er Jahren wurde ein Großteil der deutschen Straßen errichtet. Nach Deutschlands Wiedervereinigung wurden insbesondere das Bundesstraßennetz, sowie das Autobahnnetz im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit ausgebaut. Vom deutschen Institut für Wirtschaftsforschung wurde ermittelt, dass im Jahr 2012 das Brutto Anlagevermögen des Straßensystems 480 Milliarden Euro entsprach. Hiervon werden über 40 Prozent den Bundesfernstraßen zugerechnet, das heißt Bundesstraßen und Autobahnen.

Wer finanziert das Straßennetz in Deutschland?

Der Bund ist zuständig für die Neu- und Ausbauten Finanzierung. Auch für die Bewirtschaftung des deutschen Straßennetzes trägt dieser die Verantwortung. Die Bundesländer hingegen sind wesentlich mit der Planung, diversen Baumaßnahmen, sowie für den Betrieb und den Erhalt der Straßen verantwortlich. Hierzu werden die erforderlichen finanziellen Mittel vom Bundesministerium für Verkehr zugewiesen. Dafür stehen diesem Teile der Kfz- und Mineralölsteuer zur Verfügung. Zu welchem Zeitpunkt und wo genau neue Streckenabschnitte gebaut werden, wird durch den Bund entschieden auf Grundlage eines Bundesverkehrswegeplans. Seitens der Länder wird hierzu eine Bedarfsanforderung gestellt.

Für die Finanzierung von Landesstraßen zeichnen sich die Länder selbst verantwortlich. Für Kreisstraßen dagegen tragen die kreisfreien Städte und Landkreise die finanzielle Last. Die Städte und Gemeinden sind mit den Gemeindestraßen betreut.

Für Ortsdurchfahrten von Landes-, Bundes- und Kreisstraßen in großen Städten gelten abweichende Regelungen. Die Straßenbaulast liegt dort nur bei Städten und Gemeinden, deren Einwohnerzahl 80.000 übersteigt.

Frühjahrs-Check

So langsam wird es Zeit, sein Fahrrad für die Saison wieder fit zu machen. Meist wird das Bike, wenn das Wetter zu schlecht wird, in den Keller oder die Garage gestellt. Im Winter ist es dann natürlich etwas zu kühl, um sich darum zu kümmern.

Erst säubern, dann kontrollieren


Der flüchtige Blick auf das Fahrrad ersetzt keine Kontrolle. Vorher ist jedoch erst einmal das Putzen angesagt. Es hat sich schon so mancher kleiner Schaden unter dem Dreck versteckt.

Der erste Check beim Putzen


Schon beim Reinigen können Kleinigkeiten entdeckt werden. Dazu gehören meist lockere oder fehlende Schrauben oder ein fast durchgescheuertes Kabel der Beleuchtung.

Die wichtigen Teile


Diese Teile sind für die Sicherheit relevant
  • Bremsen und Bremszüge
  • Bremsbeläge
  • Lichtanlage mit Dynamo
  • Reflektoren

Kette sauber machen
Ein kurzer Funktionstest durch das Betätigen der Bremshebel gibt darüber Aufschluss, ob hier noch alles in Ordnung ist. Hierbei auch unbedingt auf die Züge achten. Zeigen sich nämlich leichte Rostspuren, deutet das auf einen Verschleiß hin. Im Zweifelsfall lieber die Züge austauschen. Der nächste Blick ist den Bremsbelägen gewidmet. Bei unregelmäßiger oder großer Abnutzung sind auch die Beläge zu tauschen und neu auszurichten. Bei dieser Gelegenheit kann auch die Fahrradgabel inspiziert werden. Federgabeln sollten weich eintauchen und es sollten keine Riefen zu sehen sein. Zum Ölen oder Einfetten unbedingt die Herstellerangaben beachten, da sonst das System Schaden nehmen kann und die Fahrradgabel nicht mehr richtig einfedert.

Die Kugellager und die Kette


Die Fahrradkette wird am besten mit einem leicht zähflüssigen Öl gründlich bedeckt. Bei einer Kettenschaltung am Umwerfer die kleinen Zahnräder nicht vergessen. Das gleiche gilt auch für das Tretlager. Wer ganz gründlich ist, demontiert das Lager und fettet es nach einer Reinigung neu ein. Ebenso werden die Nabenlager der Räder gut geölt oder neu eingefettet.

Die Beleuchtung und Kabel


Die Ausrede nur am Tag zu fahren sollte den Fahrradbesitzer nicht davon abhalten, seine Beleuchtung genau zu überprüfen. Mit eingeschaltetem Dynamo und etwas Schwung am Vorder- oder Hinterrad ist ein Aufleuchten der Glühlampen gut zu erkennen. Defekte Lampen müssen ausgetauscht werden. Bei dieser Gelegenheit ist auch wichtig, dass die Kabel vom Dynamo zu den einzelnen Lampen gecheckt werden. Gerade an den Übergängen vom Rahmeninneren zu den Lampen bilden sich oft Scheuerstellen. Beschädigte Kabel sollten ebenfalls erneuert werden. Isolierband sollte nur eine Notlösung sein.

Die Fahrradpumpe und alle Schrauben


Bei der Durchsicht seines Bikes ist das Prüfen aller Schrauben wichtig. Schließlich soll während der Fahrt nichts klappern oder abfallen. Auch die Fahrradpumpe muss gecheckt werden. Sie ist zwar nicht relevant für die Sicherheit, aber unterwegs bei einer Reifenpanne unentbehrlich. Sollten die Mäntel der Reifen kleine Risse aufweisen, ist das ein Zeichen für ein hohes Alter und sie sollten neuen Reifen weichen. Frisch geputzt und technisch fit kann die neue Saison mit dem Bike beginnen. Der Frühjahrscheck bewahrt einen vor den kleinen unliebsamen Überraschungen. Außerdem verlängert eine regelmäßige Wartung die Lebensdauer des Bikes.